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Erste Resonanz zu “Umarmen und loslassen”

Shabnam und Wolfgang Arzt präsentieren das Buch "Umarmen und loslassen" über die Geschichte mit ihrer Tochter Jaël

Eine knappe Woche ist seit der Veröffentlichung von “Umarmen und loslassen” vergangen, und wir staunen, welche Wertschätzung unser Buch bereits erfahren darf.

Es sind vor allem die vielen kleinen Rückmeldungen von Leserinnen und Lesern, die unsere Herzen zum Hüpfen bringen:

  • “Euer Buch ist soo schön! Meine Weihnachtsgeschenke sind jetzt schon gesichert.”, sagt ein 16jähriges Mädchen.
  • Zwei Tage nach Veröffentlichung schreibt eine Leserin: “Ich hab das Buch sofort gelesen, ich konnte meine Augen einfach nicht mehr davon lassen. Es ist so eine wundervolle Geschichte, von der ich persönlich sehr viel mitgenommen habe.”
  • “Mein 21jähriger Sohn hat das Buch zufällig auf dem Tisch entdeckt und es direkt verschlungen!”, erzählt uns eine Mutter überrascht.
  • Ein junger Mann schreibt: “Das Buch ist ein Geschenk an Erfahrungen, für jeden, der es liest! Anders kann ich es nicht ausdrücken. Ihr habt damit etwas ganz Besonderes geschaffen.”
  • Eine Mama meldet uns zurück: “Es ist Hammer, toll, intensiv, schön, mitreißend, humorvoll, tiefgehend, ehrlich und sooo voller Liebe! Danke, dass ihr das Buch geschrieben habt!!”
  • Und selbst die dreijährigen Zwillinge unserer Freunde lassen ihre Jaël-Bücher nicht mehr aus den Händen. Abends vor dem Einschlafen studieren sie voller Neugier den 32seitigen Farbbildteil 🙂

Die Erwähnung in einer Buchbesprechung auf Deutschlandfunk Kultur verursachte bei uns kurzzeitiges Herzrasen, wir sind sehr dankbar für diese positive Resonanz:

Deutschlandfunk Kultur, Lesart. Schreiben über Behinderungen – “Mein Bruder ist ein Superheld”. Unsere Sachbuchkritikerin Susanne Billig im Gespräch mit Frank Meyer. www.deutschlandfunkkultur.de

Genauso freuen wir uns über den Artikel im Solinger Tageblatt, der noch vor der öffentlichen Buchpräsentation erschien.

Der 19.10.2017 im Kunstmuseum Solingen war für uns ein unvergesslicher Abend (Bericht im Solinger Tageblatt). 120 Tickets hatte der Veranstalter für die Buchpräsentation mit Lesung im Vorfeld verkauft. Am Abend konnten dann noch spontan weitere 20 Sitzplätze ermöglicht werden, so dass wir mit 140 Gästen die Premiere von “Umarmen und loslassen” feierten. Die Atmosphäre im Ratssaal war wohltuend entspannt und fröhlich, gleichzeitig irgendwie geheimnisvoll tiefgründig. Moderatorin Sina Vogt führte gekonnt und einfühlsam durch den Abend, wir erzählten aus dem Leben mit unserer Tochter Jaël, dazwischen lasen wir einzelne Passagen aus dem Buch. Die zwei Stunden vergingen viel zu schnell, wir freuen uns jetzt schon auf weitere Veranstaltungen, die in Planung sind.

Überhaupt sind unsere Herzen in diesen Tagen voller Dankbarkeit für die Reise, die “Umarmen und loslassen” nun angetreten hat. Und wir sind gespannt auf jede einzelne Etappe, die folgt, sowie auf die Erfahrungen unserer Leserinnen und Leser mit dem Buch.

Titelbild: Mika Helsper. Weitere Bilder: Schatzinsel-Buchhandlung Solingen.

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Jaël – das Buch

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Zuletzt hatten wir spannende Neuigkeiten angekündigt, jetzt ist es offiziell:
Jaëls Geschichte wird als Buch erscheinen!

Wir sind überglücklich, im Ludwig Verlag (Heyne) einen wunderbaren und überaus kompetenten Partner gefunden zu haben, bei dem wir unsere Geschichte in guten Händen wissen. So freuen wir uns riesig auf das Jaël-Buch, das im Oktober 2017 erscheinen wird und ab Anfang Mai in allen Buchhandlungen (Deutschland, Österreich, Schweiz) vorbestellbar ist.

Für uns heißt es bis dahin schreiben, schreiben, schreiben… Ein Prozess, der große Freude macht, uns aber auch sehr herausfordert und viel Reflexion und Herzblut verlangt. Bei dieser Gelegenheit möchten wir Euch danken. Ohne Eure Unterstützung und Ermutigung würde es diesen Blog, und damit auch das Buch, nicht geben. Danke, dass Ihr Jaëls Geschichte so treu mitverfolgt habt, Euch in Höhen und Tiefen mit uns gefreut und mit uns gelitten habt.

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Happy Birthday, liebste Jaël!

IMG_3892_3 Fröhlich und ausgelassen war die Stimmung bei Jaëls elftem Geburtstag, den wir gestern mit Paten und Freunden feiern durften.

Und irgendwie war der Gesang auch lauter beim Geburtstagsständchen – vielleicht, weil wir alle dankbar waren, dass Jaël die 4 Krankenhausaufenthalte seit dem letzten Geburtstag überstanden hat. Entsprechend wurde gestern ausgiebig gelacht und getanzt.

Was die Geschenke angeht, muss man sagen: Das “alte Zirkuspferd” von Ann & Andi bekam von Jaël besonders viel Aufmerksamkeit und Zuwendung. Auch noch einen Tag danach lässt sie es kräftig zu ihrem Gesang herumwirbeln…

Kurzum: Ein wunderschöner Geburtstag, an dem wir alle viel Spaß hatten.

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Ist das nicht traurig?

Jean Vanier, Gründer der Arche-Gemeinschaften, erzählt in einem Interview eine Begebenheit, über die man in diesen Tagen gut noch mal nachdenken kann:

“Eines Tages war ein Mann zu Besuch in unserer Gemeinschaft, und wir saßen in meinem Büro. Plötzlich klopfte es an der Tür, und bevor ich etwas sagen konnte, kam Jean-Claude, ein Junge mit Down-Syndrom, lachend herein. Er schüttelte meine Hand und lachte. Dann schüttelte er dem Besucher die Hand und lachte. Danach verließ er lachend das Zimmer. Der Mann in meinem Büro schaute mich an und sagte: ‚Ist das nicht traurig? Solche Kinder…‘

Ja, es ist wirklich traurig. Es ist traurig, dass dieser Mann vollkommen blind war, er sah nicht, dass Jean-Claude glücklich war. Und das ist die Realität, dass wir vorgefaßte Ideen, Vorurteile haben. Wenn Menschen irgendeine Fehlbildung haben, werden sie als arme kleine Menschen ohne Wert gesehen, während sie in Wirklichkeit vielleicht sehr glückliche Menschen sind.”

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